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Ziele der Smart City Strategie

Die Ziele der Smart City Strategie sind am 28.04.2021 einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden. Die Ziele bauen auf der Vision Olpe 2030 auf und konretisieren diese weiter. Es handelt sich um den zweiten wichtigen Baustein der Smart City Olpe Strategie, die bis Herbst 2021 erarbeitet wird und eine gemeinsame Klammer um die Vielzahl an Olper Projekte bildet. Auch die Smart City Ziele wurden partizipativ erarbeitet. Mehr Informationen zu dem Prozess finden Sie hier.

L(i)ebenswert: Olpe 2030 ist bekannt für sein gutes Lebens- und Arbeitsumfeld in der Natur.

1 Es gibt bedarfsgerechte Wohnflächen in Kernstadt und Dörfern.

1.1 Es wird ein bedarfsgerechtes, barrierefreies, bezahlbares und soziales Wohnangebots basierend auf dem im Jahr 2020 erstellten Handlungskonzept Wohnen in Kernstadt und Dörfern geschaffen.

1.2 Die Abgabenlast von BürgerInnen und Gewerbebetreibenden sollte möglichst gering bleiben und zumindest den Durchschnitt der finanziellen Belastungen von vergleichbaren NRW-Kommunen nicht übersteigen.

2 Gewerbeflächen stehen bedarfsgerecht zur Verfügung.

2.1 Die regionalplanerisch vorgesehenen Gewerbeflächen werden bis 2035, spätestens 2040 zur Verfügung stehen soweit keine rechtlichen und tatsächlichen Gründe entgegenstehen.

2.2 Für besonders innovative Geschäftsideen und Unternehmen wird eine Flächenreserve in Form von möglichst innenstadtnahen Mischbau- und Gewerbeflächen von 1 bis 2 ha vorgehalten.

2.3 Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollten Teil des Kriterienkatalogs zur Vergabe von Gewerbeflächen sein, welcher bis 2025 entwickelt wird.

3 Der öffentliche Raum ist multifunktional, sicher, barrierefrei, nachhaltig und kreativ gestaltet.

3.1 Der öffentliche Raum wird entsprechend der jeweiligen lokalen Bedürfnisse und auch unter Berücksichtigung des 2021 aktualisierten Spielplatzkonzeptes (um-)gestaltet. Es entstehen "indoor" und "outdoor" multifunktionale, digital ausgestattete Aufenthaltsorte zur Vernetzung der Generationen.

3.2 Bei der zukünftigen Stadtplanung, insbesondere Straßenplanung wird der Rad- und Fußverkehr berücksichtigt und möglichst sicher integriert. Bis zum Jahr 2024 wird Olpe Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fußgänger- und Fahrradfreundlicher Städte.

3.3 Das Einzelhandelsangebot wird auf Basis des Einzelhandelskonzeptes gestaltet. Der Leerstand im Innenstadtbereich befindet sich auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2020 und Trading-Down-Effekte werden vermieden.

3.4 Die Bigge und der Biggesee werden bis 2030 entsprechend des ISEK im Stadtbild erlebbar gemacht.

3.5 Das Oberziels „Aufwertung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität der öffentlichen Räume“ aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), inklusive der Unterziele wird realisiert.

4 Das historische Stadtbild im Zentrum bleibt bestehen und ist geschickt mit den weiteren Stadtteilen, See und Wald verbunden.

4.1 Für Jugendliche werden mit Jugendlichen attraktive Aufenthaltsflächen entwickelt und erste Flächen werden bis 2023 geschaffen.

4.2 Die Oberziele „Ergänzung und Vernetzung innerstädtischer Nutzungen einschließlich Aktivierung brachliegender/untergenutzter Fläche“ und „Sicherung und Stärkung der historischen Bausubstanz und Ergänzung um moderne Gebäudesubstanz mit lokalem Charakter“ aus dem ISEK inklusive der jeweiligen Unterziele werden realisiert.

5 Es gibt abwechslungsreiche und nachhaltige Freizeit-, Breitensport- und Tourismusangebote.

5.1 Die Vereine finden ein bedarfsgerechtes und dem Stand der Technik entsprechendes Angebot an Sporthallen und Sportanlagen im Freien vor.

5.2 Radfahr- und Wanderwege sind gut ausgeschildert und in die überregionalen Netze eingebunden. Die Hinweisstationen bieten digitale Informationsmöglichkeiten.

5.3 Die Zufriedenheit von Touristen wird durch intelligente Informationsangebote und generationsübergreifende Erlebnisangebote kontinuierlich erhöht.

6 Attraktive Veranstaltungen für alle Altersgruppen tragen zu einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität in Olpe bei.

6.1 Das Jugendparlament wirkt weiterhin aktiv an der Auswahl des Kulturprogramms für Jugendliche und Kinder mit.

6.2 Der neue Bürgerhausvorplatz wird ab 2030 als zusätzliche Veranstaltungsfläche genutzt.

6.3 Die Veranstaltungsreihe „Kultur an ungewöhnlichen Orten“ wird weiter ausgebaut und trägt zur besseren Vernetzung des Stadtgebiets bei.

6.4 Das Oberziels „Begegnung/Kultur/Bildung“ aus dem ISEK, inklusive der Unterziele wird realisiert.

 

Lernbegeistert: Olpe 2030 ist ein führender Bildungsstandort in der Region mit bedarfsgerechten und zukunftsweisenden Bildungsangeboten für jedes Alter.

1 Olpes qualitatives Bildungsangebot ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

1.1 Olpe ermöglicht weiterhin ein vielfältiges inklusives Bildungsangebot.

1.2 Durch eine Verstärkte Kooperation mit verschiedenen Partnern wird ein nachhaltiges, modernes, zukunftsweisendes Kurs- und Veranstaltungsangebot zum lebenslangen Lernen realisiert.

1.3 2023 werden (Weiter-)bildungsangebote in Olpe regelmäßig aufeinander abgestimmt und untereinander vernetzt.

1.4 Die Stärken des Olper Bildungsangebots sind im Kreis Olpe und darüber hinaus bis 2026 bekannt.

1.5 Das analoge Angebot der Musikschule wird durch digitale und hybride Angebote erweitert.

1.6 Das neue Bürgerhaus ist ein zentraler Treffpunkt mit modernen Bildungs- und Kultureinrichtungen für alle Generationen und attraktiven digitalen Angeboten.

1.7 Das Unterziels des ISEK Qualifizierung/Ausweitung bestehender Bildungsangebote und Räumlichkeiten wird realisiert.

2 Die gute räumliche und technische Ausstattung ermöglicht es engagierten Lehrkräften durch den Einsatz moderner Lehrmethoden die Schülerinnen und Schüler ideal für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu schulen.

2.1 Ein aktualisiertes Ausstattungskonzept „digitales Lernen“ wird jährlich zwischen Schulträger und Schule auf der Grundlage der schuleigenen Medienkonzepte erarbeitet und fortgeschrieben. Der Zielerreichungsgrad des Ausstattungskonzepts liegt dabei bei mindestens 90%.

2.2 Die städtischen Schulen werden bei der Nutzung einer Lernplattform für die Bereiche Lernen, Kommunikation und Organisation unterstützt.

2.3 Die Ausweitung digitaler Angebote für Schülerinnen und Schüler wird unterstützt.

2.4 Bis Ende 2021 steht Breitband in allen Schulräumen zur Verfügung. Die Netzwerkinfrastruktur wird danach auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten.

2.5 Es werden min. 2 technisch ausgestattete Räume, die auch für Organisationen nutzbar sind, bis Ende 2022 bereitgestellt.

2.6 Bildungseinrichtungen werden bei der Umsetzung von ökologischen Zielsetzungen, sowie der Förderung von umweltbewussten Verhalten unterstützt.

3 Internationale Angebote sowie Kooperationen mit Hochschulen und heimischen Unternehmen erhöhen die Bildungsqualität in Olpe weiter.

3.1 Die Einrichtung und weitere Umsetzung der internationalen Schule wird ab 2021 unterstützt.

3.2 Die Beziehung zu unserer internationalen Partnerstadt wird aufrechtgehalten und weiter ausgebaut.

3.3 Ein Grobkonzept House of Learning wird bis Mitte 2022 erstellt und bis Ende 2026 umgesetzt.

3.4 Die Umsetzung von zukunftsweisenden Projekten in Zusammenarbeit mit der Uni Siegen wird unterstützt.

3.5 In Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft und dem Handwerk sowie örtlichen Bildungsgängen werden vorhandene Fachkräftepotentiale gestärkt und weiterentwickelt, um eine Fachkräftelücke möglichst nicht entstehen zu lassen und aktuelle Fachkräftebedarfe auszugleichen.

 

Nachhaltig: Olpe 2030 ist der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit verpflichtet.

1 Dank der guten Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Wirtschaft und Verwaltung ist Olpe eine naturbewusste Stadt.

1.1 Entsprechend der südwestfälischen Rahmenstrategie verpflichtet sich die Stadt Olpe die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der UN konsequent zu verfolgen und alle zwei Jahre zu überprüfen.

1.2 Der öffentliche Grünflächenanteil wird u.a. unter Berücksichtigung der Insektenfreundlichkeit aufgewertet und ausgebaut.

1.3 Historische und geschichtliche Plätze und Anlagen sollen erhalten bleiben.

1.4 Stärkung und Ausbau des Wochenmarktes und bessere Integration und Ausbau des Bauernmarktes.

1.5 Ökologisches Verhalten in der Bürgerschaft wird durch Information, (digitale) Angebote, Anreizsysteme und bei Neubauvorhaben durch Festsetzungen in Bebauungsplänen gefördert.

1.6 Initiativen für Bürgergärten oder Urban Gardening werden unterstützt.

1.7 Die Vermarktung der regionalen Produkte der Landwirtschaft wird unterstützt.

2 Es gibt bedarfsgerechte und zukunftsweisende Mobilitätsangebote, die das Stadtgebiet an sich und mit anderen Städten vernetzen.

2.1 Die Ergebnisse vom Fußverkehrscheck 2019 werden weiter umgesetzt und jährlich finden weitere Fußverkehrschecks in den übrigen Ortsteilen statt.

2.2 Die Radverkehrsverbindungen und die Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet werden ausgebaut und optimiert.

2.3 Ausbau der Infrastruktur zur Förderung von E-Mobilität.

2.4 Vernetzung aller Parkplätze mit einem dynamischen Parkleitsystem bis Ende 2023.

2.5 Bedarfsgerechte On-Demand ÖPNV- oder alternative Mobilitätsangebote wie z.B. Carsharing sind bis 2026 geschaffen.

2.6 Bestehende Mobilitätsangebote (inkl. Individualverkehr) werden bis 2028 transparent digital und analog vernetzt.

2.7 Die smarte Verkehrsinfrastruktur wird ausgebaut um autonome Mobilität bis 2030 ermöglichen zu können.

2.8 Bis 2023 wird ein Mobilitätskonzepts mit Fokus auf den Anschluss der Dörfer und die Anbindung an die umliegenden Oberzentren entwickelt. Bis Ende 2025 sollen mindestens 3 dieser Maßnahmen umgesetzt sein.

2.9 Das Oberziel „Klima- und Naturschutz/Nachhaltigkeit/Mobilität“ aus dem ISEK, inklusive der Unterziele wird realisiert.

2.10 Mittelfristig soll die Anbindung an das Zugnetz nach Köln durch Schnellbusse erfolgen. Langfristig ist die Reaktivierung der Bahnstrecke Olpe-Köln angestrebt (siehe ISEK).

3 Die Themen Ressourcenverbrauch und Energieeffizienz werden gemeinschaftlich verfolgt.

3.1 Bis Ende 2022 wird ein Nachhaltigkeitsmonitoring für die städtischen Gebäude durch einen jährlichen Energiebericht aufgebaut.

3.2 Mit den Nutzern städtischer Gebäude werden Zielvereinbarungen zur Nachhaltigkeit und Senkung der Bewirtschaftungskosten bis 2024 getroffen.

3.3 Bis Ende 2023 erfolgt die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf ressourcensparende Technik.

3.4 Die Baumaßnahmen der Kreisstadt Olpe haben bei der Realisierung ökologischer Ziele und Standards eine Vorbildfunktion. Die gleichrangige Behandlung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele als Verständnis von Nachhaltigkeit ist bei der Planung, bei der Auswahl der einzelnen Maßnahmen, der System- und Materialwahl sowie bei der baulichen Realisierung und der Nutzung zu berücksichtigen. Beim Bau, Betrieb und späterer Beseitigung von Bauvorhaben sind:

  • die Umwelt und natürliche Ressourcen zu schonen,
  • Klimaverbessernde Maßnahmen zu fördern,
  • ein möglichst hohes Maß an Umwelt- und Sozialverträglichkeit zu erzielen,
  • und dauerhaft gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen herzustellen bzw. zu sichern.

3.6 Die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien wird gefördert.

3.7 Die Stadt Olpe nutzt ihren Einfluss auf die Bigge Energie um die Energieversorgung in Olpe bis spätestens 2030 intelligent zu gestalten (Smart Grids).

3.8 Bis Ende 2022 wird eine Bürgerenergiegenossenschaft zur Förderung des Ausbaus von regenerativen Energien unter Beteiligung des Energieversorgers, der Kommune und der Bürger:innen gegründet.

4 Die Olper Wirtschaft floriert dank der guten Vernetzung untereinander, den hervorragenden Bildungsangeboten und dem starken Fokus auf technische und soziale Innovationen.

4.1 Schaffung der Rahmenbedingungen für ein digitales Zentrum zur Vernetzung von heimischer Wirtschaft und digitaler Entwicklung, das bis 2025 genutzt werden soll.

4.2 Schaffung eines ergänzenden Vernetzungsangebots zu aktuellen Herausforderungen in enger Kooperation mit bereits etablierten Institutionen mit Beginn ab 2022.

 

Digital: Olpe 2030 hat eine bedarfsgerechte digitale Infrastruktur und entwickelt digitale Angebote proaktiv weiter.

1 Eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist im gesamten Stadtgebiet gewährleistet.

1.1 Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird mit finanziellen Mitteln und personellem Einsatz unterstützt. Bis 2030 haben die Olper Haushalte und Unternehmen flächendeckend ein Angebot für einen Anschluss an das Breitband mit 1 Gbit.

1.2 Bis 2025 sollen smarte und nachhaltige Pilotprojekte entstehen, die bis 2030 auf das gesamte Stadtgebiet übertragen werden sollen.

2 Der gezielte Einsatz der Digitalisierung vereinfacht alle Lebensbereiche und hat die Lebensqualität der OlperInnen erhöht.

2.1 Bis Mitte 2022 gibt es in Olpe eine ausgebaute kommunenübergreifende südwestfälische Datenplattform inkl. Open Data Portal.

2.2 Die Olper Kernstadt sowie die Dörfer verfügen bis 2030 über digitale Informationsterminals, an welchen Informationen abrufbar sind.

2.3 Ein flächendeckendes frei zugängliches WLAN stehen bis 2022 am Marktplatz und einem ca. 500m Radius zur Verfügung.

3 Die Stadtverwaltung ist ein moderner Arbeitgeber.

3.1 Open Source wird als Ansatz unterstützt und es wird stets geprüft, ob es Open Source Alternativen zu proprietären Softwarelösungen gibt.

3.2 Bis Ende 2021 ist für den geplanten Bürgerhausneubau das New Work-Konzept gemeinschaftlich mit den Mitarbeiter:innen erarbeitet. Bis zum Umzug in das neue Rathaus (2025) ist der Kulturwandel hin zu New Work vollzogen.

3.3 Bis Ende 2022 ist jeder für mobiles Arbeiten geeignete Arbeitsplatz entsprechend technisch ausgestattet.

3.4 Es findet eine regelmäßige Beteiligung an Austauschen mit anderen Kommunen aus Südwestfalen, Deutschland und auch international statt, um voneinander zu lernen und Ressourcen zu sparen.

4 Notwendige Behördengänge sind dank optimierter Prozesse sowie die von gegenseitigem Vertrauen geprägte, verwaltungsübergreifende und lösungsorientierte Zusammenarbeit reduziert und Abläufe beschleunigt.

4.1 Bis 2023 sind alle wesentlichen Geschäftsprozesse nutzerfreundlich digital vorzuhalten und zu bearbeiten.

4.2 Bis Ende 2021 sind auf mindestens 90 % der Arbeitsplätze in der Kernverwaltung Videotelefonielösungen anwendbar.

4.3 Wenn ein Anliegen eingereicht wird, wird dieses (automatisch) an weitere davon betroffene Fachämter weitergeleitet, sodass weitere Behördengänge für den Bürger/die Bürgerin wegfallen oder beschleunigt werden.

5 Digitale Angebote der Stadtverwaltung sind bürgerfreundlich und nutzerfreundlich gestaltet und 24/7 verfügbar.

5.1 Das Rathaus bietet bis spätestens Ende 2025 für die Bürgerschaft eine ausgereifte, nutzerfreundliche und barrierefreie Online-Plattform inklusive digitaler Assistenten.

5.2 Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten bis Ende 2025 die Möglichkeit, den Stand ihrer laufenden Verfahren online einzusehen. Dazu ist ein Bürgerkonto nicht erforderlich, die Entscheidung der Nutzung einer Onlineauskunft obliegt den Bürgerinnen und Bürgern.

5.3 Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten bis Ende 2025 die Möglichkeit, sich ein Bürgerkonto einzurichten. Das Bürgerkonto dient u.a. folgenden Zwecken:
• Individuelles Infoportal
• Antragswesen digital
• Zahlungsverkehr/Onlinebezahldienst

5.4 Bis 2025 kann auch über mobile Endgeräte auf das eigene Bürgerkonto zugegriffen werden, und Dienstleistungen sowie weitere Angebote wie z.B. Bürgerbeteiligungen können benutzerfreundlich, zentral erledigt werden. Eine Verknüpfung zu Mobilitätsangeboten, Buchungsmöglichkeiten, etc. wird bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls angestrebt.

6 Darüber hinaus gibt es weiterhin bürgerfreundliche, bedarfsorientierte analoge Angebote.

6.1 Über Terminvergabe bleibt die Möglichkeit für persönliche Gespräche mit den Mitarbeitenden aus dem Rathaus erhalten, um auf Wunsch vor allem komplexere Anliegen besprechen zu können.

Tradition und Moderne: Olpe 2030 ist authentisch, traditionsbewusst und innovativ.

1 Open Government Ansätze sind etabliert. Olpe entwickelt sich unter Berücksichtigung äußerer Einflüsse und unter Einbindung der verschiedenen Interessengruppen durch unterschiedliche Beteiligungsformate sowie den Einsatz moderner Technologien aktiv weiter.

1.1 Die Partizipationsmöglichkeiten für jedes Alter werden durch die Schaffung einer vielfältigen Beteiligungsplattform bis 2023 weiter ausgebaut.

1.2 Es gibt digitale und analoge Informations- und Beteiligungsangebote mit Fokus darauf, was BürgerInnen vor Ort unmittelbar betrifft.

2 Stadtgeschichte und aktuelle Informationen aus Verwaltung und Politik werden in modernen, bürgerschaftsfreundlichen Formaten vermittelt.

2.1 Bis Ende 2021 hat die Kreisstadt Olpe die Kommunikationskanäle für die interne und externe Kommunikation etabliert. Bis Ende 2023 hat die Stadtverwaltung eine Strategie entwickelt, wie Informationen barrierefrei für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen und anderen Lernmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden können.

2.2 Die Vernetzung zwischen den Einwohner:innen wird aktiv von der Stadtverwaltung Olpe unterstützt.

2.3 Die Olper Geschichte wird durch moderne Angebote an authentischen Orten sowie über außergewöhnliche Persönlichkeiten erlebbar.

2.4 Die Dokumente des Stadtarchivs werden nach Relevanz kontinuierlich digital zur Verfügung gestellt.

2.5 Alltagsgeschichten und Eindrücke aus der Olper Stadtgeschichte werden generationenübergreifend gemeinsam mit den Bürger:innen aufbereitet.

2.6 Politische Entscheidungsprozesse werden transparenter gestaltet.

3 Traditionen werden gelebt und gestaltet.

3.1 Ehrenamtliche Tätigkeiten, Aktionen und Veranstaltungen, sowie der Umgang mit grundlegenden neuen (digitalen) Herausforderungen werden auf Anfrage weiterhin von der Stadtverwaltung finanziell und immateriell durch Netzwerkarbeit und Marketing unterstützt und gefördert.

3.2 Traditions- und Brauchtumsveranstaltungen haben einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben in Olpe. Dennoch können neue Traditionen und Brauchtumsveranstaltungen entstehen und bestehende weiterentwickelt werden.

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